Design
Gutes Webdesign entsteht aus einem Verständnis der Nutzer, die eine Seite besuchen: welche Ziele sie verfolgen, welche Informationen sie suchen und welche Hürden sie von einer Aktion abhalten. Der visuelle Gestaltungsprozess beginnt daher nicht mit Ästhetik, sondern mit diesen Fragen.
Visuelle Hierarchie als Conversion-Werkzeug
Nutzer nehmen Seiten selektiv wahr. Sie scannen, springen zwischen Elementen und suchen nach Orientierung. Design, das auf dieses Verhalten ausgerichtet ist, lenkt Aufmerksamkeit gezielt. Primäre Calls-to-Action erhalten die stärkste visuelle Gewichtung. Sekundäre Elemente ordnen sich diesem Fokus unter. Dekorative Elemente ohne klar erkennbare Funktion setzen wir sparsam ein, weil sie die kognitive Last erhöhen können, ohne zur Konversion beizutragen.
Performance und Design
Visuelle Entscheidungen haben ein technisches Gewicht. Animationen, hochaufgelöste Bilder oder dekorative Schriften können Ladezeiten erhöhen und die wahrgenommene Geschwindigkeit einer Seite beeinflussen. Diese Tradeoffs bewerten wir von Fall zu Fall. Ob ein gestalterisches Element seinen technischen Aufwand rechtfertigt, hängt davon ab, welchen messbaren Beitrag es zur Nutzererfahrung leistet.
Responsive Design aus Nutzerperspektive
Besucher kommen von unterschiedlichen Geräten, mit unterschiedlichen Zielen und in unterschiedlichen Situationen. Responsive Design geht über die technische Anpassung an verschiedene Bildschirmgrößen hinaus. Es erfordert eine durchdachte Priorisierung von Inhalten und Aktionen je nach Gerät und Kontext. Wir leiten diese Prioritäten aus konkreten User Stories ab und gestalten die Erfahrung entsprechend.
Wir starten mit bewährten UX-Patterns und passen diese, falls nötig, im weiteren Verlauf an die Nutzerschaft an.
Unser Prozess
Wir starten mit Wireframes, die Struktur und Inhalt festlegen, bevor Farbe und Form bestimmt werden. Das verhindert, dass visuelle Entscheidungen die inhaltliche Struktur verdecken. Danach folgen visuell ausgestaltete Prototypen, die vor der Entwicklung getestet werden.
Nutzertests müssen nicht aufwändig sein. Schon wenige repräsentative Nutzer decken die wesentlichen Usability-Probleme auf. Nach dem Launch wird das Design auf Basis echter Nutzerdaten weiterentwickelt.